Im Jahr 852 aAG untersuchte eine Gruppe Abenteurer – bestehend aus dem Schurken Corbin Shaw, dem Ranger Balin Ashworth, dem Sorcerer Nyx Nightshade und dem Druiden Rex Greenbottle – in Cittonava eine Reihe mysteriöser Morde, die zunächst als Selbstmorde abgetan wurden. Ihre Ermittlungen führten sie von einem scheinbar harmlosen Fall zu einem komplizierten Netz aus magischen, animierten Waffen und persönlichen Rachemotiven, das schließlich zur Überführung des Schmieds Lonen Eisenherz führte.


Ablauf des Ereignisses

  1. Der Auftrag: Die Abenteurer wurden von Nalad Kask, einem besorgten Bürger (später als Offizier der Stadtwache enttarnt), in der Taverne Zum Salzigen Seepferdchen angeheuert. Für 200 Goldstücke sollten sie den vermeintlichen Selbstmord des Händlers Golia Venier untersuchen.

  2. Als sie sich mit Nalad Kask im Gespräch befanden, wurde die Taverne von Banditen überfallen, die scheinbar das Gold aller Leute stehlen wollte. Im Eifer des Momentes stahl Corbin Shaw die 200 Gold, welche für den Auftrag bestimmt waren. Als die Abenteurer die Banditen erledigten zerriss der Wirt Finnigan ihren Deckel und lud sie für den Rest des Abends auf Getränke ein.

  3. Erste Ermittlungen: Am selben Abend brach die Gruppe in Golia Veniers Laden, den Shop of Holding, und die darüberliegende Wohnung ein, um den Tatort zu untersuchen. Corbin Shaw nutzte die Gelegenheit und stahl alles Geld sowie sämtliche Heiltränke aus der Kasse des Ladens. Am Tatort fanden sie Rubinstaub auf dem Boden. Die eigentliche Tatwaffe, ein sehr edel verzierter Dolch, der einen Sockel für einen Edelstein aufwies, aber keinen Stein enthielt, wurde in einer Kommode entdeckt.

  4. Die Thanatolithikerin: Die Ermittler erfuhren, dass die Leiche von Golia Venier zur Thanatolithikerin Rosa Mariett gebracht worden war. Rosa Mariett gab den entscheidenden Hinweis, dass der Rubinstaub magischer Natur sei und bereits bei mehreren anderen Leichenfunden in der Stadt entdeckt wurde, was die Selbstmordtheorie weiter in Frage stellte.

  5. Weitere Hinweise: Ein Gespräch mit Alex Venier, dem Sohn des Opfers, ergab, dass sein Vater den Dolch (die Tatwaffe) beim Kartenspielen gewonnen hatte. Alex enthüllte zudem, dass Nalad Kask ein Offizier der Stadtwache war.

  6. Warnung und Verbindung zum Schmied: Besorgt über die potentielle Gefahr, die von der ersten, mit einem Rubin besetzten Waffe ausging, baten die Abenteurer den Tavernenwirt Finnigan, Nalad Kask zu informieren, diese Waffe sicherheitshalber zu entsorgen. Weitere Nachforschungen deckten auf, dass der gefundene Dolch vom Schmied Lonen Eisenherz gefertigt worden war. Es stellte sich heraus, dass Golia Venier aufgehört hatte, Lonens teurere, kunstvollere Waffen in seinem Laden zu verkaufen, da er billigere Alternativen bevorzugte, was ein mögliches Motiv für Lonen Eisenherz darstellte.

  7. Konfrontation und Festnahme: Die Spur führte die Gruppe schließlich zur Schmiede von Lonen Eisenherz. Als sie ihn mit den Vorwürfen konfrontierten, griff Lonen die Abenteurer an. Im Kampf animierte er auch andere Waffen und Rüstungen in seiner Werkstatt, um sich zu verteidigen. Den Helden gelang es, Lonen Eisenherz zu überwältigen, ohne ihn zu töten. Sie übergaben ihn anschließend den Wachen von Cittonava.

  8. Aftermath: Dank der rechtzeitigen Warnung der Abenteurer konnte Nalad Kask der Falle entgehen, die ihm durch die animierte Waffe gestellt worden wäre. Lonen Eisenherz wurde nach seiner Festnahme der Justiz von Tourcil überstellt und zur Zwangsarbeit in den Gefängnisminen verurteilt. Alex Venier sah sich gezwungen, den Shop of Holding zu verkaufen, da die Kosten für die Beerdigung seines Vaters und die durch Corbin Shaws Diebstahl entstandenen Verluste seine finanziellen Mittel erschöpft hatten.