Melarans Tod bezeichnet ein tragisches Gefecht am 25. November 0856 aAG nahe dem Banditenfort an der Nordküste von Wod. Bei einem strategischen Überfall auf eine Kutsche von Marod & Co verlor der Kleriker Melaran sein Leben im Kampf. Das Ereignis markiert die erste direkte Konfrontation der Abenteurergruppe mit dem elitären Aufklärungstrupp und führte im direkten Nachgang zum Beitritt des Hochelfen Galadir Thalorian.
Hintergrund
Die Abenteurergruppe, zu diesem Zeitpunkt bestehend aus Melaran, dem Zwergenkrieger Orin Eisenbart und dem Elfen-Druiden Yayx Synnevere, bereitete einen Angriff auf das von Banditen und Truppen von Marod & Co besetzte Banditenfort vor. Um die feindliche Verteidigung im Vorfeld zu schwächen, fassten sie den Plan, eine heranrückende Versorgungskutsche der Organisation im Schutz der Dämmerung aus dem Hinterhalt zu überfallen.
Was die Gruppe nicht wusste, war, dass diese Kutsche Teil einer von Orin Marod inszenierten Falle war und vom geheimen Aufklärungstrupp eskortiert wurde. In der Kutsche befanden sich mehrere wertvolle Gefangene.
Der Überfall
Die Gruppe lauerte der Kutsche auf dem Weg zum Fort auf. Als der Kampf entbrannte, sprang überraschend der gefesselte Ork Gruumsh Grothok aus dem Wagen, versuchte zu entkommen und griff in das Geschehen ein, um den Abenteurern gegen die Wachen beizustehen.
Die vier gegnerischen Elitesoldaten des Aufklärungstrupps reagierten taktisch und fokussierten ihre Angriffe sofort auf den Druiden Yayx Synnevere, der als verwundbarstes Ziel ausgemacht wurde. Yayx wurde schnell überwältigt und ging bewusstlos zu Boden. Melaran eilte seinem Gefährten umgehend zur Hilfe und wirkte einen Heilzauber auf ihn. Yayx erwachte und verwandelte sich in einen Bären, wurde jedoch fast augenblicklich wieder niedergeschlagen.
Durch diese entscheidende Rettungsaktion zog Melaran die ungeteilte Aufmerksamkeit der feindlichen Soldaten auf sich. Die Gegner konzentrierten ihre Angriffe nun vollständig auf den Kleriker. Bevor Orin Eisenbart oder der herbeigeeilte Gruumsh Grothok eingreifen konnten, wurde Melaran schwer verwundet und schließlich getötet.
Trotz des schmerzlichen Verlusts gelang es Orin Eisenbart und Yayx Synnevere unter maßgeblicher Mithilfe von Gruumsh Grothok, die vier Elitesoldaten schlussendlich zu besiegen.
Folgen und Nachwirkungen
Nachdem das Gefecht vorüber war, durchsuchte die dezimierte Gruppe die Kutsche und fand dort drei weitere, angebundene Gefangene: den Waldläufer Ceaddric Fairbrook, den Dunkelelfen-Magier Faelan Quillscribble und den Hochelfen-Magier Galadir Thalorian. Die Abenteurer befreiten sie aus ihren Fesseln.
Da Yayx Synnevere zu diesem Zeitpunkt über keine magischen Mittel verfügte, um Melaran von den Toten zurückzuholen, war der Tod des Klerikers endgültig. Um ihn ehrenvoll zu verabschieden, führte der neu befreite Magier Galadir Thalorian eine rituelle Feuerbestattung durch und äscherte Melarans Leichnam ein.
Dieses Ereignis veränderte die Zusammensetzung der Gruppe nachhaltig: Aus Dankbarkeit für seine Rettung und geeint durch die Feindschaft zu Marod & Co sowie der Organisation Candela, schloss sich Galadir Thalorian der Gruppe um Orin Eisenbart und Yayx Synnevere an.
Unmittelbar nach der Bestattung und einem kurzen Austausch der neuen Verbündeten setzten sie ihren ursprünglichen Plan fort und stürmten gemeinsam das Banditenfort.