Die Marmorpost ist das Redaktions- und ehemalige Postgebäude, aus dem die gleichnamige Zeitung hervorgegangen ist. Es befindet sich in Teramons und besteht seit den frühen Jahren der Stadt als Minensiedlung, was es zu einer der ältesten fortbestehenden Einrichtungen der Stadt macht. Über ein Netz magischer Kommunikationswerkzeuge verbreitet die Marmorpost dieselbe Ausgabe zeitgleich im gesamten Land Tourcil und ist dafür bekannt, ihre Kanäle strikt aus militärischen und staatlichen Angelegenheiten herauszuhalten.
Geschichte
Das Gebäude ist aus demselben dunklen Marmor errichtet wie die große Prachtstraße Teramons, und im Eingangsbereich hängen mehrere alte, beschriftete Marmortafeln: ein Überbleibsel aus der Zeit, in der Marmor in der jungen Minensiedlung im Überfluss vorhanden war und wichtige Neuigkeiten in Stein gemeißelt statt gedruckt wurden. Daher stammt auch der Name der Marmorpost.
Die Einrichtung besteht seit den frühen Jahren von Teramons als Minensiedlung (ab 286 aAG). Ursprünglich diente sie ausschließlich als Postamt für die Bergarbeiter, über das Briefe und Pakete verschickt und abgeholt wurden. Weil Neuigkeiten aus der übrigen Welt jedoch häufig zuerst über eben diese Postwege in die abgelegene Siedlung gelangten, erhielten Wartende beim Abholen ihrer Post regelmäßig auch die neuesten Nachrichten von außerhalb. Über die Jahrzehnte verschob sich der Schwerpunkt zunehmend von der reinen Postzustellung hin zur Nachrichtenverbreitung, bis die Nachrichten den eigentlichen Postbetrieb weitgehend verdrängten.
Kommunikationsnetz
Auch nachdem der Nachrichtenbetrieb den ursprünglichen Postdienst abgelöst hatte, behielt die Marmorpost die dafür aufgebauten Kommunikationswege bei. Über ein Netz magischer Kommunikationswerkzeuge, das sich über ganz Tourcil erstreckt, lässt sich dieselbe Ausgabe zeitgleich an alle Verkaufsstellen des Landes übermitteln, wodurch die Zeitung trotz landesweiter Verbreitung günstig bleibt.
Die Marmorpost weigert sich strikt, dieses Netz für militärische oder staatliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Die Redaktion begründet dies mit der Wahrung ihrer Neutralität: Ein Kommunikationsnetz im Dienst von Staat oder Militär könnte die Unabhängigkeit der Berichterstattung untergraben.