Das Berggipfelhaus von Iclara Frostbane ist der unheilvolle und schwer zugängliche Wohnsitz der mächtigen Schnee-Hag Iclara Frostbane. Sie residiert an diesem Ort bereits seit mehreren hundert Jahren – lange bevor die zwergische Bergbaustadt Eisenklamm in unmittelbarer Nähe in den Alterlow Mountains überhaupt gegründet wurde. Der Ort ist durchdrungen von gefrorener Magie und diente der Hag viele Jahrhunderte lang als Basis für ihre grausamen Täuschungen und Pakte.
Geografische Lage und Umgebung
Das Haus liegt extrem isoliert und ist von unwirtlichen Bedingungen geprägt, die der Hag als natürlicher und magischer Schutz dienen:
- Der See und die Insel: Das Anwesen steht auf einer kleinen, steinigen Insel mit einem Durchmesser von etwa 40 Fuß. Diese Insel ruht in der Mitte eines kreisrunden Sees mit einem Radius von 80 Fuß. Eine besondere Gefahr für Eindringlinge besteht darin, dass das Eis des Sees nur oberflächlich gefroren ist und bei zu hoher Belastung einbrechen kann.
- Der permanente Blizzard: Der gesamte Berggipfel ist konstant in einen dichten, von der Hag magisch erzeugten Blizzard gehüllt. Dieser schränkt die Sicht massiv ein, desorientiert Reisende und macht den Aufstieg lebensgefährlich.
Architektur und Aufbau
Das Haus selbst ist aus massivem Stein erbaut, um den extremen Wetterbedingungen und Stürmen des Berggipfels dauerhaft standzuhalten. Das Innere ist zweckmäßig eingerichtet, birgt jedoch dunkle Geheimnisse und alchemistische Zutaten. Bei einer Durchsuchung des Hauses wurden unter anderem seltene Materialien für das Brauen von Hast-Tränken gefunden.
- Der Harbinger Baum: Im Inneren des Hauses kultiviert Iclara Frostbane einen Harbinger Baum, der von Beobachtern als kleiner “Fleischbaum” beschrieben wurde. Es handelt sich um eine unheimliche, fleischfressende Pflanze, die sie für ihre magischen Studien nutzte.
- Der Kompostschacht: Ein markantes bauliches Merkmal ist ein etwa 10 Meter langes Rohr, das direkt von unterhalb des Hauses in eine tieferliegende Eishöhle im Berg führt. Dieses Rohr diente der Hag als eine Art Abfallschacht.
- Die Eishöhle: Am Ende des Schachts befindet sich eine frostige Höhle, die Reisende meist schon beim Aufstieg auf den Berg passieren müssen. Hier hielt Iclara lange Zeit einen gewaltigen Eistroll gefangen, der sich von den durch das Rohr abgeworfenen Resten ernährte und unwissentlich den Untergrund des Hauses bewachte. Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Troll um ein Opfer ihrer Pakte handelte: den Magier Imogen Vinehaven von den Spellfire Erben, dessen Fluch im Februar 857 aAG von Abenteurern gebrochen werden konnte.
Magische Gefahren
Neben dem permanenten Blizzard und dem tückischen Eis des Sees nutzte Iclara Frostbane verschiedene magische Mittel, um ihr Heim zu sichern. Sie gebietet über mächtige Frostmagie, mit der sie das Wetter kontrolliert und Gegner in Eisflächen binden kann. Zudem ist sie in der Lage, den Schnee ihrer Umgebung zu formen und zu animieren, um magische Schneefiguren als Wächter zu erschaffen, die Eindringlinge bereits auf dem Bergpfad attackieren.
Trotz dieser extremen Verteidigungsmaßnahmen gelang es im Frühjahr 857 aAG einer Abenteurergruppe – bestehend aus Orin Eisenbart, Yayx Synnevere und Galadir Thalorian –, bis zum Haus vorzudringen und es zu stürmen. Sie konnten die magischen Konstrukte und die Hag nach einem heftigen Kampf bezwingen. Iclara Frostbane wurde bei diesem Vorfall jedoch nicht getötet; das Anwesen wurde ihr belassen, nachdem sie im Austausch für ihre Freiheit wichtige Informationen.