Rufin Rumblebrand ist ein Halbling und amtierte im späten 7. Jahrhundert aAG als Bürgermeister der Stadt Betford. Er ist historisch vor allem für seine eitle Amtsführung und seinen unkonventionellen, stark auf Außenwirkung bedachten Umgang mit der städtischen Sicherheit bekannt.
Erscheinungsbild und Persönlichkeit
In den Aufzeichnungen und Berichten von Zeitzeugen wird Rufin als ein recht rundlicher Halbling beschrieben, dessen markantestes Merkmal ein stets getragenes Monokel war. Er galt als äußerst eitel und zeichnete sich durch ein großes Ego aus. Seine politischen und administrativen Entscheidungen waren oft weniger von pragmatischer Notwendigkeit als vielmehr vom Wunsch nach Prestige und persönlicher Anerkennung getrieben.
Amtsführung und die „Neue Stadtwache“
Während Rufins Amtszeit verfügte Betford über kaum nennenswerte polizeiliche oder militärische Strukturen; eine echte Stadtwache existierte quasi nicht. Anstatt ein funktionierendes System aufzubauen, nutzte Rufin durchreisende Abenteurer, um Sicherheit zu suggerieren und sich selbst in einem guten Licht zu präsentieren.
Als die Paladin-Schwestern Venna Vaporfen und Thalyra Trevaryn auf der Suche nach ihrem Vater nach Betford kamen, sah Rufin in ihnen das perfekte Prestigeobjekt. Er rekrutierte die beiden sofort und stellte sie der Öffentlichkeit stolz als die „neue Stadtwache“ vor. In den darauffolgenden Jahren bestand die Aufgabe der Schwestern vorrangig aus zwei Dingen:
- Repräsentation: Öffentliche Auftritte an Rufins Seite, um das Ansehen des Bürgermeisters zu stärken.
- Ordnungshütung: Die Bekämpfung von einfacher Kleinkriminalität im Stadtgebiet.
Das Arrangement brachte der Stadt zwar eine gewisse Ordnung, bot den Schwestern jedoch kaum Einkommen. Die Zusammenarbeit endete, als Venna und Thalyra Betford wieder verließen, um ihre Reise in die Hauptstadt Teramons (kurz vor 702 aAG) fortzusetzen.
