**Das Beben von Illmatar** bezeichnet eine lokale Katastrophe im Januar 857 aAG, die zur Zerstörung und Aufgabe des [[Kloster Illmatars]] südlich von [[Chartemati]] führte. Was zunächst wie eine natürliche Erschütterung der Erde wirkte, entpuppte sich als die verheerende Folge eines fehlgeschlagenen Rituals, bei dem ein Vampir versuchte, seinen Fluch zu brechen. ___ ## Vorgeschichte Das Kloster galt lange als sicherer Hafen für Kranke und Hilfsbedürftige. Im Verborgenen hatte sich jedoch eine dunkle Präsenz eingenistet. Einer der leitenden Priester war, unbekannt für die meisten seiner Brüder, ein **Vampir**. Getrieben von dem Wunsch, seine Menschlichkeit zurückzuerlangen und den Fluch des Untods zu beenden, ließ er sich auf verbotene Magie ein. Er gelangte in den Besitz von magischen Armschienen, die das Symbol der **[[Spellfire Erben]]** trugen, und glaubte, mit ihrer Hilfe ein Reinigungsritual durchführen zu können. ___ ## Der Ablauf des Ereignisses An einem Abend im Januar, während ein Großteil der Bevölkerung der Region das *Fest der Leuchtenden Fäden* in der nahegelegenen Stadt [[Chartemati]] besuchte, führte der Priester das Ritual im tiefsten Keller des Klosters durch. 1. **Das Beben:** Das Ritual geriet außer Kontrolle. Anstatt den Fluch zu brechen, entlud sich eine gewaltige Welle nekrotischer Energie, die den Erdboden erzittern ließ und das Fundament des Klosters beschädigte. 2. **Der Ausbruch:** Die Energie tötete einen Großteil der anwesenden Mönche sofort oder verwandelte sie in **Screamer Zombies**. Ein überlebender Priester floh schwer verletzt in das nahegelegene Dorf und berichtete in der dortigen Taverne von dem Beben und den "Monstern", verschwieg jedoch die wahre Ursache, um den Ruf des Klosters zu wahren. 3. **Die Eskalation:** Das Gelände wurde schnell von untoten Schrecken überrannt. Im Klostergarten erhoben sich **Zombie-Hunde** und ein **Alpha-Zombie-Wolf**. Im Inneren des Gebäudes manifestierte sich ein **Bodak**, dessen bösartige Aura Leichenteile in der Küche zu einem **Fleischgolem** verschmolz. 4. **Die Intervention:** Eine Gruppe von Abenteurern, die sich zufällig in der Dorfschenke befand, wurde vom dortigen Wirt angeheuert, dessen Sohn als Novize im Kloster diente. Sie drangen in die Ruinen ein, kämpften sich durch die Monstrositäten und erreichten den Ritualkeller. ___ ## Die Enthüllung Im Keller fanden die Retter den Vampir-Priester inmitten des noch aktiven Ritualkreises. Er war durch die fehlgeleitete Magie in einen Zustand rasender Bestialität verfallen und schrie, dass ihm dieses Schicksal "nicht versprochen" worden sei. Er hatte jegliche Kontrolle verloren und war zu einer weit schlimmeren Kreatur geworden als zuvor. Den Abenteurern gelang es, den Vampir zu vernichten und den Novizen lebend zu bergen. Bei der Untersuchung der Überreste des Priesters wurden die Armschienen mit dem Symbol der **[[Spellfire Erben]]** sichergestellt – der Beweis, dass externe Mächte oder Artefakte in die Katastrophe verwickelt waren. ___ ## Folgen Das Kloster wurde nach dem Vorfall aufgegeben und nicht wieder aufgebaut. Die Ruinen gelten in der lokalen Folklore als verflucht. Der Vorfall führte zu einem tiefen Misstrauen der Landbevölkerung gegenüber isolierten religiösen Einrichtungen und warf erste Fragen über die Aktivitäten und den Einfluss der [[Spellfire Erben]] in der Region [[Tourcil]] auf.