Das Kloster der Standhaften Hand war einst ein ehrwürdiger Stützpunkt des Glaubens an Tyr, den Gott der Gerechtigkeit, gelegen in den rauen südlichen Ausläufern der Alterlow Mountains in Bosia. Heute ist es nur noch eine verfallene Ruine, ein stummes Zeugnis eines schrecklichen Verrats und der Zerstörung durch einen seiner eigenen Paladine.
Geografische Details
Das Kloster wurde strategisch auf einem erhöhten Felsplateau in den Vorgebirgen der Alterlow Mountains erbaut. Von hier aus hatten die Mönche und Paladine einen weiten Blick über die umliegenden Täler und Pässe. Die Lage war isoliert, was sowohl Schutz bot als auch die spirituelle Abgeschiedenheit förderte. Die raue Berglandschaft spiegelte die unnachgiebige Natur der Gerechtigkeit wider, der sich das Kloster verschrieben hatte.
Geschichte
- Gründung: Das Kloster wurde vor vielen Jahrhunderten von frommen Anhängern Tyrs gegründet. Es diente als Bastion der Ordnung und Gerechtigkeit in den unwegsamen südlichen Regionen Bosias und bildete Kleriker und Paladine aus, die Tyrs Gebote in die Welt tragen sollten.
- Versiegelung von Animus, die Seite des Verstandes (0582-06-10): Aufgrund seiner sicheren Lage und der Hingabe seiner Bewohner wurde das Kloster als Verwahrungsort für das gefährliche Artefakt Animus, die Seite des Verstandes ausgewählt. Am 10. Juni 582 wurde die Seite des Grimoire der Dunkelheit in den tiefsten und am besten gesicherten Gewölben des Klosters magisch versiegelt, bewacht von den treuesten Dienern Tyrs.
- Zerstörung und Entwendung von Animus (851 aAG): Im Jahr 822 wandte sich Garric Tarros, gegen seine Brüder im Glauben. In einem Akt des Verlustes und Verrats zerstörte er das Kloster von innen heraus und nahm die Seite an sich und verließ die Ruinen, um seinen eigenen dunklen Pfad zu verfolgen und den finsteren Zyklus auf seine Weise fortzusetzen.
Der Fluch des Mordak und Mordaks Verrat
Eine dunkle Legende rankt sich um das Kloster – der Fluch des Mordak. Es heißt, dass es im Kloster immer einen ‘Mordak’ geben musste. Dies war kein Name, sondern ein verfluchter Titel, eine Bürde, die auf einem der Paladine lastete. Jeder, der diesen Titel trug, war dazu bestimmt, seinen Eid gegenüber Tyr zu brechen und als Oathbreaker Paladin einen dunklen Pfad zu beschreiten. Wenn ein Mordak starb, sei es im Kampf oder durch andere Umstände, fiel dieser Fluch scheinbar zufällig auf einen anderen Paladin des Klosters, der daraufhin ebenfalls seinen Eid brach und zum neuen Mordak wurde. Der Grund für diesen Zyklus ist im Nebel der Zeit verloren.
