Aldrunh bezeichnet eine Siedlung in den Wäldern von [[Tourcil]], die durch ihre ungewöhnliche Architektur und eine starke, sichtbare Verbindung zur Magie des [[Feywild]]s geprägt ist, welche durch einen zentralen Runenstein reguliert wird. Seit der Mitte des 7. Jahrhunderts aAG gilt der Ort als unbewohnt. ___ ## Architektur und Aufbau Das Dorf besteht aus einem Ensemble von acht Gebäuden, die kreisförmig um einen zentralen Dorfplatz angeordnet sind. Die Architektur weist starke Parallelen zur Bauweise abgelegener Dörfer in [[Finia]] auf. Die Häuser sind rund und baulich zur Hälfte in den Boden eingelassen, sodass ihre steinernen Kuppeln kaum zwei Meter aus der Erde ragen. Diese Konstruktionsweise deutet auf den Versuch hin, die Ruhe des Waldes nicht zu stören und sich harmonisch in die Umgebung einzufügen. Wurzeln und Ranken überziehen die Dächer, wodurch die Gebäude beinahe mit dem Waldboden verschmelzen. Der Zugang zu den dunklen, kühlen Wohnräumen erfolgt über kurze Treppen, die in die Tiefe führen. ![[Karte_Aldrunh.jpeg]] ___ ## Der Runenstein und das Feywild-Phänomen Im Zentrum des Dorfplatzes befindet sich ein alter **Runenstein**, der als magischer Ankerpunkt der Siedlung dient. Die Region um Aldrunh zeichnet sich durch eine instabile Grenze zum [[Feywild]] aus. Diese Verbindung manifestiert sich durch **regenbogenfarbene Funken**, die spontan in der Luft entstehen und langsam zu Boden sinken. Ohne Schutz wird diese rohe Magie von allem absorbiert, was sie berührt. **Funktion des Steins:** Der Runenstein dient nicht nur der Bändigung der wilden Magie, sondern hat eine weit wichtigere Funktion: Er leitet die überschüssige Fey-Energie sanft in die Erde, um **[[Caelthyr]]** zu nähren und seinen Schlaf zu schützen. Caelthyr, ein uraltes Wesen aus dem Feywild und Beschützer von [[Moern Dunh]], ruht tief unter dem Dorfplatz. **Gefahren:** Ist der Runenstein beschädigt, kann die Feywild-Magie nicht mehr kanalisiert werden. Sie staut sich an der Oberfläche, was zur Entstehung gefährlicher Anomalien, unkontrollierbarer magischer Entladungen und der Manifestation mutierter Pflanzenwesen (wie [[Fey-Wucherer]]) führt. Zudem gefährdet eine Zerstörung des Steins den Schlaf Caelthyrs, was unvorhersehbare Konsequenzen für den gesamten Wald haben könnte. --- ## Geschichte Das genaue Gründungsdatum von Aldrunh ist unbekannt. Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass die Siedlung um das Jahr 650 aAG verlassen wurde, vermutlich als die Präsenz der Fey-Magie für normale Bewohner zu intensiv wurde. Historisch war das Dorf eng mit der Rolle des **Runenwächters** verbunden. Dessen Aufgabe bestand darin, den Runenstein zu warten und somit über Caelthyrs Schlaf zu wachen. Der letzte bekannte Wächter war der Druide **[[Druce]]**, der bis zu seinem Tod allein in den Ruinen lebte und versuchte, den zerfallenden Stein zu reparieren. Sein Werkzeug, die [[Sichel des Runenwächters]], war speziell darauf ausgelegt, die magischen Linien des Ortes zu pflegen.